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Bericht aus der Donauwörther Zeitung vom 29.03.2006 |
Der Funke wird zum Feuerwerk
Konzert beim Notenkessel: Hanjo Gäbler beschert dem Gospelseminar ein furioses Finale

Der 120-köpfige Seminarchor begeisterte das Publikum Bild:Kowalke
Von unserer Mitarbeiterin Andrea Hutzler
Donauwörth
Die Begeisterung stand den 120 Teilnehmern des Gospel-Seminares buchstäblich ins
Gesicht geschrieben. Im Rahmen des Jubiläums-Notenkessels war der Workshop mit dem
Pianisten, Sänger, Dozenten und Produzenten Hanjo Gäbler ein besonderes Highlight.
Und das abschließende Konzert in der Donauwörther Christuskirche erst recht.
In Norddeutschland ist der aus Bremen stammende Gäbler längst schon ein unverzichtbares Mitglied und eine Koryphäe der dortigen Gospelszene. Zweimal im Jahr zieht es ihn nach Amerika in eine kleine Gemeinde in Maryland, wo er direkt am Puls des Geschehens die Musik erlebt und mitgestaltet. Selbst Leiter mehrerer Gospelchöre, bietet er immer wieder auch Gospelworkshops an. Mit ausdauernder Geduld und ansteckendem Esprit vermittelte er den 120 Seminarteilnehmern des Donauwörther Notenkessels in zweieinhalb Tagen elf Songs, die diese dann in einem als "Mega Gospel Choir" in einem unübertroffenen Konzert zum Besten gaben.
Als Ziel sieht Hanjo Gäbler es an, Gospels als lebensbejahende Musik zu vermitteln, bei der die Freude am Tun und an der Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen sollen. Viele Teilnehmer aus der Umgebung, die teilweise selbst in Gospelchören singen, holten sich neue Gedanken und Anregungen für ihre Chöre, sowie auch neue Kraft für den Alltag.
Klatschen, tanzen, singen
Trotz der kurzen Probenzeit sangen die meisten Akteure die englischsprachigen Texte auswendig. So sprang die Singfreude und die Begeisterung des Chores sofort auf die Zuhörer über, die von Anfang an mitklatschten, tanzten und immer wieder auch zum Mitsingen angehalten wurden, wie beispielsweise bei "He's got the whole world". Hanjo Gäbler verstand es dabei wie kein anderer, das Publikum sowie auch die Akteure immer wieder neu zu begeistern und mit seiner fetzigen Spielweise am Piano mitzureißen. Daneben trat er auch selbst solistisch in Erscheinung, wie bei dem wunderschön und ausdrucksstark vorgetragenen Song "Sometimes I feel like a motherless child". Aber auch einzelne Seminarteilnehmer hatten immer wieder kurze Solostellen in den erlernten Gospels, welche sie mit Bravour meisterten.
Hans-Georg Stapff betonte in seiner kurzen Ansprache, dass das Ziel des Notenkessels sei, Gott, Kirche und die Menschen in Beziehung zueinander zu setzen. Bei diesem Workshop ist dies wohl sowohl für die Aktiven als auch die Zuhörer auf aktivste und begeisterndste Weise geschehen.
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