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Bericht aus der Donauwörther Zeitung vom 02.04.2004 |
Botschaft kam an
Der 8. Notenkessel endet mit einem Gospelkonzert

Riesigen Applaus erntete der Gospelchor Königsbrunn in der Donauwörther
Christuskirche, mit dessen Konzert der 8. Notenkessel endete. Bild: Kowalke
Donauwörth (tli).
Mit dem Gospelchor Königsbrunn ging der 8. Donauwörther Notenkessel zu
Ende. Ein Finale, das noch einmal zahlreiche Besucher in die evangelische
Christuskirche zog und ganz im Zeichen moderner und traditioneller
Gospelmusik stand.
Seit fast zehn Jahren tragen die 45 Sänger/innen nun schon die frohe Botschaft von Schwaben hinaus in die Welt. Begleitet von einer kleinen Combo (Klavier, Bass und Schlagzeug) machte der Chor mit seinem Leiter Klaus Bormann Station in Donauwörth.
Schom mit dem ersten Song "Joyful Voices" war eine Brücke zum Publikum hergestellt. Bewegung, Mitsingen, Mitklatschen - alles geschah ohne Aufforderung, die Stimmung für das Repertoire der Königsbrunner Gäste passte von Anfang bis zum Schluss.
Für die Lieder, allesamt in englischer Sprache, gab es jeweils erläuternde Ansagen. Das half dem Zuhörer, den Inhalt der Songs oder deren Entstehung leichter nachvollziehen zu können. So war für Kirchenmusiker und Chorleiter Klaus Bormann der Anschlag auf das World Trade Center der Auslöser, seinen Gospelchor ein eigenes Arrangement des Klassikers "Amazing Grace" zu schreiben. Der Vortrag des Liedes unter diesem Vorzeichen war ein Moment, der wohl jedem Zuhörer unter die Haut ging.
Wer jedoch noch mehr Gospels älterer Bauart im Programm suchte, fand außer einer eigenwilligen Interpretation von "O Happy Day" und "He's got the whole world in his hands" vor allem neuere Kompositionen. Darunter auch ein Werk von Helmut Jost, dem Leiter des diesjährigen Gospelworkshops (zusammen mit Cynthia Utterbach). Mir "For the rest of my life" aus seienr Feder bewies der Chor auch bei diffizilerer Rhythmik Sicherheit in der Darbietung.
An die Grenzen der Dynamik ging es beim kraftvoll treibenden "Power", dem einzigen reinen Chorwerk (zusammen mit der Band) des Abends. Ansonsten war das Mikrofon für Solisten und Vorsänger stets vergeben. Die Damen und Herren aus den Chorreihen übernahmen Strophen, sangen eigenständige Begleit- oder Überstimmen und ließen sich auch gerne mal zu freien Improvisationen hinreißen.
Band liefert richtigen Sound
Immer den richtigen Sound lieferten die drei jungen Musiker der Band und auch die Techniker am Lichtmischpult hatten Anteil daran, dass die Botschaft ankam. Mit dem zärtlich im Dreivierteltakt wiegenden "We will bless him" versicherte der Chor: Egal wo wir uns im Leben befinden, wir können auf Gott vertrauen. Und die Poppige, fast hymnische Melodie bei "Celebrate" machte jedem klar, welch positiven Kräfte aus dem Glauben an Jesus Christus entspringen. Nach einigen Zugaben und riesigem Applaus der 300 Besucher entließ der Gospelchor Königsbrunn am Ende des Konzerts seine Zuhörer still und besinnlich mit einem Lied voller Segenswünsche...
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