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Bericht aus der Donauwörther Zeitung vom April 2003 |
New Spirit Gospel Choir beschließt den Notenkessel
Gottes Gegenwart garantierte für Gelingen - Viel Beifall

Mit einem Konzert der Gruppe "New Spirit Gospel Choir" in der Donauwörther Christuskirche
wurde der traditionelle Notenkessel abgeschlossen. Bild:Sahliger
Von unserer Mitarbeiter
Tom Lier
Donauwörth
Ein Abend ohne viel Worte aber mit viel Musik und ansteckender Begeisterung
setzte den Schlusspunkt unter den 7. Donauwörther Notenkessel. Es war der
"New Spirit Gospel Choir", der der Einladung Hans Georg Stapffs gefolgt
war und vergangenen Sonntag viele Besucher in die Christuskirche zog.
Die Botschaft des Ensembles: "Singen sie mit, machen sie mit", war einfach und zeigte beim Publikum spontane Resonanz. Die sechs Damen und vier Herren um den Keyboarder Andreas Peters trafen mit ihrer abwechslungsreichen Chormusik den Nerv und bestachen nicht nur durch ihren harmonischen Zusammenklang. Das Repertoire mit "modernen Gospels" und Popsongs zeigte auch die Individualität der einzelnen Sänger, die sich in Solopassagen teilweise als wahre Stimmakrobaten entpuppten. Die durchwegs englischsprachigen Lieder handelten von Gott, den Engeln und immer wieder vom Glauben, der Berge versetzen kann. Es wurde nicht lange erklärt und erläutert, es war die Musik, und die Art der Arrangements, die Stimmen der Solisten und natürlich der Rhythmus, der im Vordergrund stehen sollte um die "Frohe Botschaft" zu transportieren. Vorsänger, Chor und der Bandleader Peters am Klavier, gestalteten durch ausgelassene Freude oder ehrfürchtigen Vortrag die passende Atmosphäre.
Neben ein paar bekannten, doch neu bearbeiteten Gospelliedern, waren es vor allem die neueren Songs, die den Großteil des Konzertprogramms ausmachten. Das Repertoire reichte von einer eigenwilligen poppigen Fassung von "Kum Ba Ya", das durch seine treppenartigen Tonartwechsel den Weg in de Himmel symbolisch vorzeichnete, bis zur Ballade "I believe I can fly", von R. Kelly, das mit vielschichtigen Choruntermalungen den Solisten trug. Aus dem Film "Sister Act" stammte der Titel "Joyful, Joyful", in dem der Zuhörer die Anlehnung an "Freude schöner Götterfunken" heraushören konnte.
Diese Art der Liedmixtur wurde auch nach der Pause geboten und der Chor wirkte noch gelöster, noch intensiver und spontaner. Zwar ging es auch nun ab und zu in stimmliche Grenzbereiche, doch ebenso in seelische Tiefenregionen. Nach einer viermonatigen Pause waren sich die sympathischen Damen und Herren des "New Spirit Gospel Choir", der sich schon internationale Preise ersungen hat, auch diesmal wieder gewiss, dass Gott mit seiner Gegenwart an dem Gelingen des Konzertabends wesentlichen Anteil hatte. Ein herzlicher Applaus und Standing Ovations nach dem Schlusslied "Total praise", in welchem sie in exzellenten und sanfter Weise nochmals ihr Können demonstrierten, ließen die Gesangstruppe nicht ohne Zugabe von der Bühne. Und so endete der Gospelabend mit einem Gospelreigen aus "Oh, happy day", "Down by the riverside" und "Amen".
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