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Bericht aus der Donauwörther Zeitung vom 07.03.2001 |
Mit coolem Groove
Notenkessel: Start mit der "BBÖ Brass Connection"
Donauwörth (tli)
Gelungener Auftakt zum 5. Notenkessel: Mit Bläserfanfaren und
Rockklängen legte die zwölfköpfige "BBÖ Brass Connection" ein Zeugnis ihres
Glaubens ab und bot den Zuhörern in der Donauwörther Christuskirche einen Mix
aus Rap, Boogie- Woogie und Pop.
Verstärkt durch drei Sängerinnen, die an diesem Abend ihren ersten Auftritt mit der Band absolvierten, konnten die Musiker aus Wüstenrot ihrem Sänger Sven Haustein dieses Konzert erst ermöglichen. Dieser war, gesundheitlich schwer angeschlagen, gezwungen sich größtenteils auf Ansagen und den Sprechgesang (Rap) zu beschränken.
Christliche Texte
Die sehr gut eingespielte Rhythmusgruppe um den Keyboarder und Komponisten Uli Dachtler machte es den Neulingen Doreen Heinzmann, Bärbel Hähnle und Manuela Schwantge nicht schwer, den richtigen Groove zu finden und im Solo- und Chorgesang den christlichen und sozialkritischen Texten Ausdruck zu verleihen.
Sänger Sven rapte übers Zappen und den wohl jüngsten BBÖ-Fan, einen kleinen Bub, der seinen Wortschatz nach Mama und Papa um das Wort "BBÖ" erweiterte.
Wie zwei Hände
Die Seligpreisungen, unterlegt mit pulsierendem Rhythmus und schwebenden Akkordklängen, ließen den Zuhörer aufhorchen, und bei dem Lied "Lass uns wie zwei Hände sein", ein Highlight, das unter die Haut ging, wurde in den nicht ganz gefüllten Kirchenbänken kräftig mitgesungen.
Für die Fans von Rhythm and Blues war jede Menge geboten. Fetzige Soli heizten die zahlreichen Instrumentalstücke immer weiter an.
Sogar Hans-Georg Stapff, Organisator des Notenkessel-Events, improvisierte bei einer der Zugaben am Keyboard und unterstrich dadurch die Einstellung der Band, die sie seit 20 Jahren auf die Bühne bringt: Der Glaube an Gott und Spaß an der Musik.
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